Francke-Schule ist Ausbildungsschule


Eine gute fachliche Ausbildung ist die Voraussetzung, um einen Beruf erfolgreich auszuüben. Den praktischen Teil der Lehrerausbildung kann man nun auch an der August-Hermann-Francke-Schule absolvieren. Rebecca Ebel ist zum 1. November in der Grundschule als Referendarin eingestiegen, Christian Diehl hat zum 1. Mai das Referendariat für das Gymnasium begonnen (Mathematik und Sport). Beide kannten die Schule schon vorher und haben unsere Schule bewusst als Erstwunsch angegeben. Im Interview sprechen sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen.

Rebecca, warum hast du dir gewünscht, hier an dieser Schule das Referendariat zu absolvieren?

Frau Ebel: Ich war selbst Schülerin hier. Klar, einiges hat sich verändert, ich bin aber immer gerne zur Schule gegangen. Während des Studiums konnte ich viele andere Schulen mit ganz unterschiedlichen Konzepten kennenlernen. Dabei hat mich das pädagogische Konzept der Francke-Schule überzeugt und ich kann mir vorstellen, das auch langfristig umzusetzen. Außerdem wusste ich, dass ich genau hier durch das Kollegium sehr unterstützt werde und man mich gerne begleitet.

Herr Diehl: Ich habe die Schule erst am Ende meines Studiums kennengelernt. Ich konnte mich im aktuellen Unterricht, in Intensivierungsstunden und in der Einzelförderung einbringen. Begeistert hat mich an der Schule das Kollegium – wie positiv hier miteinander umgegangen wird. Ich habe mich an der Francke-Schule von Anfang an als vollwertige studentische Aushilfskraft aufgenommen erlebt.

Rebecca, du bist seit knapp zwei Monaten hier. Wie sieht der Referendaralltag aus?

Frau Ebel: Das Referendariat ist so ausgelegt, dass ich in den ersten drei Monaten viel bei anderen Kollegen hospitiere und angeleiteten Unterricht durchführen kann. Dazu kommen die Seminartage im Studienseminar am Dienstag und Donnerstagnachmittag, an denen wir Themen wie z.B. Medienerziehung und Schulrecht behandeln.

Herr Diehl: „Lehren und Lernen innovativ gestalten“; „DFB: Diagnostizieren, Fördern und Beraten“ sind pädagogische Themen, um die es geht.

Christian, du bist nun schon ein paar Monate länger da. Wie ging es nach dieser Hospitationsphase für dich weiter?

Herr Diehl: Nach der Phase, die Rebecca gerade beschrieben hat, folgt der eigenverantwortliche Unterricht in festen Klassen, zusätzliches Hospitieren und natürlich Unterrichtsbesuche, d.h. Stunden, die von den Ausbildern des Studienseminars bewertet und besprochen werden. Diese sind ein wichtiger Teil der Ausbildung.

Wie waren deine ersten Unterrichtsbesuche?

Herr Diehl: Im Vorfeld ist alles sehr stressig und zeitaufwändig. Man selbst ist angespannt. Im Unterricht ist man dann schon gelöster, danach einfach nur erleichtert. Das ist schon eine besondere Situation, wenn mein Ausbilder vom Studienseminar hinten im Raum sitzt und ganz genau hinschaut. Auf der anderen Seite auch total hilfreich, da durch die Rückmeldung wichtige Punkte aufgegriffen und verändert werden können. Der eigenverantwortliche Unterricht hat natürlich im Vergleich zum Vertretungsunterricht andere Herausforderungen. Es gilt, Unterrichtsreihen zu planen, Material vorzubereiten, Noten zu geben. Aber jede Woche die gleiche Klasse zu unterrichten ist eine gute Möglichkeit, auch auf der Beziehungsebene zu arbeiten.

Frau Ebel: Das stimmt, gerade in der Grundschule ist das noch mal ein besonderer Bonus. Grundschüler, die schon sehr an einem hängen, vermissen mich an den Seminartagen und fragen nach mir.

Welche Unterstützung kann euch die Schule geben?

Frau Ebel: Ich habe eine Mentorin an meiner Seite, mit der ich viel absprechen, gemeinsame Unterrichtsstunden planen, reflektieren, Fragen stellen und Tipps holen kann – eine wirklich gute und wichtige Begleitung.

Herr Diehl: Auch ich erfahre viel Hilfe durch meine Mentoren, aber auch von vielen anderen Kollegen. Ich weiß, ich kann hier zu jedem gehen, egal, ob es fachliche oder pädagogische Fragen sind.

Und was macht ihr in eurer Freizeit?

Herr Diehl: Ich bin verheiratet und verbringe viel Zeit mit meiner Frau, lese gerne und, klar, als Sportlehrer treibe ich extrem gerne Sport. Besonders Volleyball macht mir viel Freude.

Frau Ebel: Ich lese viel, besonders Biografien. Diese ermöglichen einen Einblick in das Leben von Menschen, die man bewundert, was auch zum Nachahmen anregt. Ansonsten liebe ich es zu backen, singe und spiele gerne Gitarre. Wenn es die Zeit erlaubt, genieße ich es, wandern zu gehen.

Vielen Dank, dass ihr uns einen Einblick in euer Referendariat gegeben habt!


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